Durch den neuesten Eintrag bei
Towards an Archaeology of Iconoclasm bin ich seit langem mal wieder auf der Seite des
Stanford Digital Forma Urbis Romae Projekts gelandet.
Die Forma Urbis Romae ist ein 18,1 m x 13 m großer Plan aus Marmor aus severischer Zeit, in den im Maßstab 1:240 die Grundrisse der Gebäude Roms eingeritzt wurden. Der Plan war im Templum Pacis befestigt, und noch heute kann man die Wand mit den Befestigungslöchern sehen. Leider ist die Forma Urbis Romae nicht mehr komplett erhalten. Übriggeblieben sind lediglich 1186 Teilchen, was 10–15 % des Gesamtplans entspricht. 87 Teilchen sind nur aus Renaissance-Zeichnungen bekannt.
Das Stanford Digital Forma Urbis Romae Project hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Marmorplan zu rekonstruieren. Mittlerweile sind alle 1186 Teile in einer Datenbank erfaßt. Hochauflösende Fotos und 3D-Ansichten von den Teilchen, Scans von den Renaissance-Zeichnungen sowie Beschreibungen können
online eingesehen werden.
Interessant sind die
experimentalarchäologischen Versuche, die das Team unternommen hat, um den verschiedenen Bruchmustern auf die Spur zu kommen.
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